BRAX Instore Order via FASHION CLOUD: Verlängerte Ladentheke für Modehandel

Seit Anfang Dezember 2015 arbeitet FASHION CLOUD mit dem Herforder Fashionlabel BRAX zusammen und stellt Modehändlern auf seiner Online-Plattform aktuelle Marketing- und Produktinformationen zur Verfügung. Mittlerweile sind über 170 Lieferanten auf der Plattform vertreten. Gemeinsam gehen FASHION CLOUD und BRAX nun den nächsten Schritt und verteilen in Zukunft auch Live-Bestandsinformationen an die Modehandelspartner.

Durch die Kooperation mit FASHION CLOUD bietet BRAX seinen Partnern an, in Echtzeit auf die Lagerbestände der Casual Outfit- Marke zuzugreifen. Besonderheit hierbei: Zugriff wird sowohl auf die B2B wie auch auf die E-Commerce Bestände gewährt. Die beiden Lager werden virtuell zusammengelegt und über eine Echtzeit-Schnittstelle an FASHION CLOUD kommuniziert. Diese können direkt in die Systeme des Händlers integriert werden, so dass der Verkäufer auf der Fläche mit bestehenden Prozessen Ware nachbestellen kann. Die Order kann je nach Händler in MDE-Geräten, Verkäufer-Apps oder im Warenwirtschaftssystem ausgelöst werden. Der Orderprozess funktioniert lieferantenübergreifend und ohne Einrichtung von Drittsystemen. Die Schnittstelle funktioniert zudem in beide Richtungen: Händler können ebenfalls ihre Live-Bestände teilen, um an weiteren Multichannelprojekten von BRAX teilzunehmen. So wird eine Click&Reserve Funktion im BRAX Online Shop geschaffen, die eine Abholung der Ware beim Wholesalepartner ermöglicht.

Brax

René Schnellen, einer der Geschäftsführer von FASHION CLOUD, äußert sich positiv: „Die Erweiterung des schon bestehenden Datenaustauschs um Bestände bringt uns der Vision eines digitalen Multilabel-Handels einen großen Schritt näher. Für uns ist es das Fundament für weitere neue Ideen, die wir mit starken Partnern wie BRAX und Hagemeyer realisieren möchten.“

Auch Marc Freyberg, Brax Marketing- und E-Commerce Chef, sieht in der Partnerschaft von FASHION CLOUD, dem Fachhandel und BRAX einen großen Benefit für alle Seiten: „Die Nutzung der Plattform stellt sowohl für uns als Lieferanten als auch für unsere Handelspartner eine erhebliche Arbeitserleichterung dar und ermöglicht darüber hinaus eine erhebliche Service-Steigerung für den Endkunden. Dies ist ein klares Signal an unsere Partner, für eine noch engere Zusammenarbeit und Vertrauen in den Handel. Online- oder Offline Handel werden weiter miteinander verschmelzen.“

Die erste Testphase mit namhaften Handelshäusern wie Engelhorn, Hagemeyer, Ramelow, CJ Schmidt, Henschel, Leffers und Böckmann ist bereits angestoßen und wird Ende des Jahres abgeschlossen sein. Martin Heinzmann, Geschäftsführer des Modehaus Hagemeyer aus Minden, der das Konzept maßgeblich mitgeprägt hat, ist sich sicher: „Dieser Service stellt für uns eine wichtige Prozessinnovation dar. Fehlende Größen oder Farben können unseren Kunden in Zukunft zusätzlich angeboten und sogar nach Hause geliefert werden. Wir sind froh, dieses neue Kooperationsmodell federführend mit entwickeln zu dürfen. Besonders freut uns die direkte Zusammenarbeit mit bewährten Partnern.“

Implementierungspartner auf Seite der Warenwirtschaften sind Microsoft Navision (BEDAV), Höltl, Futura, Prohandel und Hiltes. Ab Anfang 2017 wird der Service für andere Partner eine digitale Dimension der Partnerschaft sein.