Hamburg, 20.04.2020

500% mehr Downloads von Marketingmaterialien und Produktdaten

– Fashion Cloud, Modehaus.de und KATAG appellieren an Lieferanten & Händler

Während der letzten Wochen hat sich mehr denn je gezeigt, wie wichtig es ist, sich digital mit seinen Kunden und Handelspartnern zu vernetzen. Hierfür benötigt es die richtigen Materialien. So ist das Downloadvolumen von Produktdaten und Marketingmaterialien auf der Webplattform von Fashion Cloud um 500% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Deshalb fordern Fashion Cloud, KATAG und Modehaus.de eine enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel durch einen aktiven Austausch von Content.

Die Corona-Krise und die daraus resultierenden Ladenschließungen motivieren den stationären Handel zur Digitalisierung. Viele Händler arbeiten daran, ihren Online-Auftritt aufzubauen oder aufzupolieren. Dies erfordert hochwertige (Bild-)Materialien – sei es für den Verkauf im Webshop oder die Produktpräsentation auf Instagram. Diese Entwicklung spiegelt sich deutlich in den Downloadzahlen von Marketingmaterialien und Produktdaten über den Content-Bereich von Fashion Cloud wider. Mehr als 400 Brands teilen hier bereits ihren Content mit über 30.000 POS (10.000 Händler) aus 90 Nationen. Seit Beginn des Shutdowns haben sich die Downloadzahlen über die Plattform im Vergleich zum Vorjahr mehr als versechsfacht.

Auch werden bei Fashion Cloud verstärkt Schnittstellen für E-Commerce-Lösungen angefragt. Diese ermöglichen die automatische Integration von Produktdaten in Webshops, z.B. in Lösungen von Modehaus.de. Unternehmen wie Modehaus.de, welche einfach einzurichtende E-Commerce Lösungen für Händler anbieten, sind für viele Händler derzeit unverzichtbar. “Solche Anbieter können kleine und mittelständische Händler unterstützen, verloren gegangene Umsätze zu kompensieren”, fasst Knut Brokelmann, Vorstand der KATAG zusammen.

“Wir helfen gerade vielen Händlern dabei, mit dem Einsatz von digitalen Lösungen durch die Krise zu kommen”, berichtet Ole Grave, Geschäftsführer von Modehaus.de. Durch die aktuelle Situation ist das Netzwerk in den letzten Wochen auch weiterhin kräftig gewachsen. “Es sind bald 90 Partnerunternehmen mit über 450 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die wir in den digitalen Themen inzwischen betreuen.”

Dementsprechend zeigt sich auch auf Lieferantenseite eine positive Entwicklung: Viele Brands geben die Rechte zur Nutzung ihres Contents frei und stellen erstmals ihre Produktdaten zur Nutzung für E-Commerce-Zwecke zur Verfügung. Darunter u.a. Betty Barclay, Marc Cain und Cinque. Darüber hinaus teilen zahlreiche Lieferanten mehr Datenattribute und stellen eine höhere Fotoqualität auf Fashion Cloud zur Verfügung.

Daher appellieren Fashion Cloud, Modehaus.de und KATAG an Brands weiterhin verstärkt ihren Content zu teilen und an Händler sich für neue, digitale Vertriebswege zu öffnen. “Auch wenn der Shutdown nun gelockert wird, behalten digitale Kanäle ihre Relevanz. Um diese professionell zu gestalten, benötigt es eine gute Zusammenarbeit zwischen Handel und Industrie. Dazu gehört ein effizienter Austausch an (Produkt-)Daten”, so René Schnellen, Mitgründer von Fashion Cloud. Dem stimmt auch Holger Wellner, Geschäftsführer Modehaus.de zu: “Viele Händler sind zurzeit auf gute Produktdaten angewiesen, da sie selbst keine Kapazitäten haben, diese zu erstellen. Es braucht deshalb die Kooperation und Solidarität von Marken.”

Fashion Cloud (Management Board)

KATAG (Vorstand Knut Brokelmann)

Modehaus.de (vlnr. Ole Grave, Holger Wellner, Matti Schulze)