Zu Gast bei der Social Media Conference in Hamburg

Das Empire Riverside Hotel im Hamburger Stadtteil St. Pauli war vom 17. bis 18. Oktober Treffpunkt der Online Marketing Branche. 250 Teilnehmer, darunter Stephan und Markus aus dem FASHION CLOUD Marketing Team, bekamen auf der Konferenz den vollen Social Media Input: Influencer Agenturen präsentierten Fallbeispiele, Social Media Manager von Großkonzernen berichteten über interne Probleme beim Erstellen neuer Social Media Kampagnen und Branchengrößen informieren über die optimalen Werbeformen auf Facebook. Bei mehr als 25 Vorträgen und Podiumsdiskussionen gab es jede Menge Input, aus dem wir eine Menge gelernt haben. Die Kaffee- und Mittagspausen boten außerdem den perfekten Rahmen, um Kontakte zu knüpfen und FASHION CLOUD noch bekannter zu machen!

So haben sich beispielsweise AJ Huisman und Bert van Loon, Co Founder der Content Marketing Fast Forward durch 41 Kilo Content Marketing Bücher gewälzt und das ganze zu einem 60 minütigen Vortrag zusammengefasst. Respekt! Weitere Vorträge zum Thema Community Management hielten Vertreter bekannter Unternehmen wie der Deutschen Bahn oder der Hansemerkur Versicherungsgruppe, denn auch diese zunächst konservativ wirkenden Unternehmen können spannende Kampagnen vorweisen. Unsere Learning haben wir hier für euch zusammengefasst:

1. Stand out!
Mit der steigenden Flut an Inhalten auf Social Media gilt es durch kreativen Content, der die Zielgruppe anspricht, aufzufallen. Das ist nicht immer ganz einfach, aber auch kein Ding der Unmöglichkeit. Mit einer Mischung aus bezahlter Verbreitung (paid content) und ansprechendem Inhalten, die die Zielgruppe gerne teilt, erreicht man heutzutage die größte Reichweite. Eines alleine reicht meist nicht aus!

2. Keep it real!
Wichtig ist vor allem: Es muss passen – sowohl zu der Zielgruppe, als auch zum Unternehmen. Der eigene Social Media Auftritt sollte möglichst authentisch sein und nicht zu sehr von der Realität abweichen.

„Being authentic doesn’t mean you need to tell anyone that you’re authentic“


AJ Huisman, co-founder, Content Marketing Fast Forward

SMC

3. Employers first!
Auch im Employer Branding sollte man den Bezug zur Realität nicht verlieren. Laut Klara Sachse, Human Resources Coach, ist vor allem wichtig, wie man mit Bewerbern kommunizert. HR und Marketing müssen sich deshalb abstimmen, um echten Content aus dem Arbeitsalltag der Mitarbeiter zu erstellen. Dabei kommt es vor allem auf die Mitarbeiter selbst an.
Deshalb ist bei der Stärkung einer Arbeitgeber-Marke aber wichtig, dass Mitarbeiter wirklich in einem Unternehmen arbeiten wollen. Wenn diese lieber 2.000$ nehmen und das Unternehmen verlassen, scheint ihr Bezug zum Unternehmen nicht allzu groß zu sein. Laut aktuellen Studien haben 70% der Arbeitnehmer einen geringen emotionalen Bezug zu ihrem Arbeitgeber – ein Problem, gegen das das Employer Branding ankämpft.

2017-11-06T18:52:42+00:00