Futura4Retail Event

Am Donnerstag vergangener Woche veranstaltete Futura4Retail ein Event in Harburg, dem neuen Zuhause des Unternehmens. Zu dem Event waren sechs Gastredner und 90 weitere Gäste von verschiedenen Futura Kunden und Partnern eingeladen. Die Präsentationen der Gäste waren sehr eindrucksvoll und lieferten etliche Denkanstöße, sodass wir unsere persönlichen Take-aways sowie unseren Blick auf die Zukunft des Modehandels gerne vorstellen möchten.

Grundsätzlich steht fest: Die Zukunft findet schon heute statt

Während der Präsentationen fielen immer wieder Schlagwörter wie beispielsweise Multi-Channel, Omni-Channel oder Cross-Channel, doch am Ende des Tages sind wir uns einig: Der Kunde von morgen kauft schon heute über verschiedenste Kanäle ein, deshalb müssen Händler unbedingt ihre Strategien an die veränderten Kundenbedürfnisse anpassen. Mit den Worten von Hans-Otto Schrader, Otto Group:

“Der Kunde ist König, und das Smartphone sein Zepter.”

Rene auf der Futura4Retail

Das bringt die Zukunft

Zukünftig werden alle von uns (ob willentlich oder nicht) produzierten Daten einer Vielzahl an Unternehmen zur Verfügung stehen. Diese Daten enthalten nicht nur Informationen über uns, sondern auch über unsere Präferenzen, welchen Kleidungsstil wir mögen, welche Farben wir bevorzugen, oder wie oft wir beispielsweise online shoppen. Es ist allgemein bekannt, dass große Unternehmen wie Facebook oder Google solche Daten zum Beispiel für Werbezwecke nutzen. Tatsächlich gibt es jedoch hunderte weiterer Firmen, welche diese Daten weniger spürbar nutzen, um unter anderem Einfluss auf Kaufverhalten ihrer Kunden zu nehmen.

Vanjo Wandscher and Reinhard Hopp von Futura sehen in Zukunft starke Tendenzen zu zielgerichteter und personalisierter Werbung. Wandscher erklärte, dass für diejenigen, die an den Themen Technologie, Innovation und Modehandel interessiert sind, diese Entwicklung äußerst interessant und ferner einfach aufzugreifen sei. Zwar können jene neue Entwicklungen helfen, die Kunden zielgerichtet mit passenden Angeboten zu adressieren, Ziel es jedoch weiterhin, ein angenehmes Kauferlebnis für den Kunden zu schaffen. Was das konkret bedeutet? Technisch möglich ist die Identifizierung von Kundenpräferenzen und nachfolgend die zielgerichtete Werbung bereits, jedoch könnte der konstante Werbefluss den Kunden schnell erdrücken und das Shopping-Erlebnis negativ beeinflussen.

Aus diesem Grund sind Modehändler gefragt, das Kauferlebnis des Kunden mittels Technologien nachhaltig zu verbessern, und sie nicht mit Werbe- angeboten zu überfluten. Dabei stellen Maßnahmen wie ‘click & collect’ oder Omni-Channel Strategien einen hervorragende Weg dar, dem Kunden neue Einkaufsmöglichkeiten und ein erfreuliches Shopping-Erlebnis zu bieten – wovon auf lange Sicht wiederum auch die Händler profitieren.

Was können die Händler sonst noch machen?

Wie bereits erwähnt, ist der Schlüssel dem Kunden ein tolles Shopping- Erlebnis zu bieten. Dazu ist eine Verbindung zum Kunden erforderlich, die auf einem persönlichen Level erfolgen sollte. Erreicht werden kann diese durch verschiedene Strategien, sei es ein interessanter Social Media Kanal mit Erlebnissen wie Fotos und Videos, oder Veranstaltungen, bei denen Kunden einbezogen werden und eine persönliche Bindung zum Händler und den Mitarbeitern geschaffen werden kann. Christian Jürs, CSO bei Futura, zeigte in seiner Präsentation einige gute Ideen, von hauseigenen durch Händler initiierte Coffee Shops bis hin zu Yoga-Kursen auf der Verkaufsfläche.

Ebenfalls ein Best Practice Beispiel lieferte Markus Freyer von der Huth + Fricke KG mit Whiskey Tasting Veranstaltungen oder Fashion Shows: Huth + Fricke Kunden konnten eine Nacht lang verschiedene Whiskeysorten probieren, parallel einer Vorführung neuester Kleidungstrends folgen und währenddessen mit anderen interessierten Kunden und Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Ein perfektes Beispiel, auf eine unterhaltsame und einzigartige Art und Weise seinen Kunden mehr als nur das reine Bekleidungsangebot zu bieten.

Wohnwagen auf Verkaufsfläche
Yoga im Store

Wie passt FASHION CLOUD in dieses Gesamtkonzept?

Obwohl FASHION CLOUD über keinen direkten Endkunden-Kontakt verfügt, spielt dieser eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Digitalstrategien seitens der Händler. Als führende Austauschplattform für digitalen Content in der Modebranche versorgen wir diese mit dem richtigen digitalen Input für ihre Omni-Channel Strategien. Wir sorgen nicht nur für eine Verfügbarkeit des aktuellsten Markencontents, dank unserer aktuellen Zusammenarbeit mit Futura wird zukünftig sogar die Integration von Verfügbarkeits- und Produktdaten in die ERP-Systeme der Händler möglich sein. Bei Interesse an einem Beispiel, wie Sie als Händler ihre Digitalstrategie(-n) weiterentwickeln können, empfehlen wir unsere Case Study mit CJ Schmidt.

Rene auf der Futura4Retail
2017-09-15T15:57:39+00:00